Corona-Krise

Erleichterungen bei der Verlustrückverrechnung

 

Aufgrund der Corona-Krise und der damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens sind viele Steuerpflichtige dadurch negativ betroffen, dass sich ihre Einkünfte im Vergleich zu den Vorjahren erheblich verringern und sie für den Veranlagungszeitraum (VZ) 2020 einen rücktragsfähigen Verlust (§ 10d Absatz 1 Satz 1 EStG) erwarten müssen. Mit BMF-Schreiben vom 24.04.2020 wurden daher die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der vereinfachten Verlustverrechnung von 2019 nach 2020 geregelt.

Von der Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich negativ betroffene Steuerpflichtige, die noch nicht für den VZ 2019 veranlagt worden sind, können demnach in den zeitlichen Grenzen des § 37 Absatz 3 Satz 3 EStG grundsätzlich eine Herabsetzung der festgesetzten Vorauszahlungen für 2019 beantragen. Die Anträge auf Herabsetzung der Vorauszahlungen für den VZ 2019 auf der Grundlage eines pauschal ermittelten Verlustrücktrags aus 2020 soll für alle Beteiligten vereinfacht abgewickelt werden können.

Einzelheiten zu den Voraussetzungen und der Vorgehensweise finden Sie im BMF-Schreiben vom 24.04.2020.