Einkommensteuer

Vorfälligkeitsentschädigung und doppelte Haushaltsführung (BFH)

 

Wird die Wohnung am Beschäftigungsort anlässlich der Beendigung einer aus beruflichem Anlass begründeten doppelten Haushaltsführung veräußert, ist eine dabei anfallende Vorfälligkeitsentschädigung nicht als Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit zu berücksichtigen.

Durch die Beendigung der doppelten Haushaltsführung und die Veräußerung der Wohnung wird der ursprünglich in der „beruflichen“ Nutzung der Immobilie wurzelnde Veranlassungszusammenhang mit den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit aufgelöst und ein neuer —regelmäßig nicht steuerbarer— Veranlassungszusammenhang mit dem Veräußerungsgeschäft begründet.

(; veröffentlicht am ).